Fitness mit Plan: Ernährung im Mittelpunkt

Mit Sport alleine ist es nicht getan. 

Fettreduktion, Muskelaufbau und Definition, Kondition und Cardio hängen wesentlich vom Lebenswandel ab. Fitness-Fans, die ihr Potenzial ausschöpfen wollen, benötigen deswegen einen Ernährungsplan. Es gilt also einzelne Bausteine und auf das ein oder andere Tabu zu achten.

Bei der Planung Ergänzungsmittel miteinbeziehen

Bei der Erstellung des Plans geht es zunächst darum, welches Ziel überhaupt erreicht werden soll. Wer Muskeln aufbauen will, muss sich anders ernähren als jemand, der für einen Marathonlauf trainiert. So oder so: Es gibt gewisse Basics, die in jedem Fall helfen. Dazu gehören Nahrungsergänzungsmittel wie Aminosäuren, allen voran die BCAAS, mit denen der Muskelabbau zur Energiegewinnung verhindert wird. Basisinfos zu Aminosäuren findest du hier. Gerade für Kraftsportler ist das elementar, genau wie das richtige Timing von Proteinshakes und Kreatin. Weitere wichtige Präparate sind zum Beispiel:

  • L-Carnitin für eine bessere Fettverbrennung
  • Maltodextrin für mehr Ausdauer (Kaffee hilft übrigens auch)
  • Taurin zur Steigerung der Konzentration

Die Wahl der Ergänzungsmittel hängt also vom Trainingsziel ab und außerdem vom aktuellen Körperzustand. Dieser wird analysiert, indem die bisherigen Essgewohnheiten aufgeschrieben und auf Schwachstellen untersucht werden. Dabei gilt: Was nicht förderlich ist, fliegt raus, und zwar ohne Kompromisse. Pommes Frites, Pizza, Chips, Gummibärchen, Wiener Schnitzel und Schokolade die Liste der No-Gos ist lang und prominent, und genau an dieser Stelle zeigt sich, zu welcher Disziplin man bereit ist. Auf der anderen Seite darf man bei Obst und Gemüse im großen Stil zuschlagen. Vor allem abends, wenn der Hunger kommt, lassen sich mit Gemüse schnelle Snacks zubereiten, die den Magen füllen und nebenbei wichtige Nährstoffe liefern. Ob Paprika, Kohlrabi, Karotten oder Gewürzgurken wer Sport treibt, darf sich großzügig mit solchen Lebensmitteln belohnen.

Die Menge machts´s: Kalorienbilanz beachten

Doch selbst bei den "guten" Lebensmitteln geht es auch darum, in welchen Mengen sie gegessen werden. Kraftsportler benötigen eine leicht positive Kalorienbilanz inklusive Sicherheitszuschlag (grob zehn Prozent der Gesamtbilanz), wer dagegen abnehmen möchte, der strebt eine negative Bilanz an. Dabei dürfen bis zu 500 Kalorien vom Gesamtumsatz abgezogen werden. Mehr sollten es nicht sein, da ansonsten Muskel- statt Fettmasse abgebaut wird.


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Bea 25.09.2014, 10.57| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Wissenswertes | Tags: Ergänzungsmittel, Sport, Ernährungsplan,

Süßkartoffel-Karotten-Pflanzerl mit Parmesan

Restverwertung musste heute sein. Ich hatte von gestern noch etwas Süßkartoffelstamp und dachte mir, dass ich daraus kleine Pflanzerl machen könnte.



Zutaten:
1 Karotte
1/2 Süsskartoffel als Stampf
2 Eßl. geriebenen Parmesan
1/4 fein gewürfelte Zwiebel
Salz, Pfeffer
Chili aus der Mühle
Petersilie
Majo (am besten selbst gemacht)
Paprikamark aus der Tube

Die Karotte raspeln und mit dem Stampf (ca halbe Süßkartoffel), Parmesan und einem Ei verrühren. Nach belieben mit Salz, Pfeffer, etwas Chili und Kräutern würzen. Ich hab noch etwas fein geschnittene Zwiebel untergemengt.
In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen. Kleine Pflanzerl formen (ca. 2 Eßl.) und im heißen Fett auf beiden Seiten anbraten. Die Temperatur runterschalten und noch etwas weiter braten lassen. Darauf achten, dass die Pflanzerl nicht zu dunkel werden.
Auf dem Teller anrichten und jeweils mit einem Klecks Majo und etwas Paprikamark garnieren.
Dazu Bohnensalat.

Bea 24.09.2014, 16.19| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: SlowCarb | Tags: Gemüse, SlowCarb, kochen, Küche,

Pastinaken als Bratkartoffel-Ersatz

Die Pastinaken (Pastinaca) bilden eine Gattung in der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) mit 14 Arten. Sie ist in Europa und im westlichen Asien verbreitet. Die wichtigste wirtschaftlich genutzte und zugleich die einzige in Mitteleuropa vorkommende Art ist der Pastinak, auch die Pastinake genannt, (Pastinaca sativa).... schreibt Wikipedia

Als ich gestern auf dem "Grünen Markt" in Kaufbeuren stand und mir einen Gemüsestand mit großer Auswahl ausgeguckt hatte, musste ich erst einmal nachfragen: "Ich hätte gerne Pastinaken?"
A bisserl belächelt wurde ich schon.
Aber gut, Pastinaken standen nie auf unserem Speiseplan, weder in meiner Kindheit, noch später. Nachdem mir Dame, hinter den Unmengen an Gemüse, auf die Pastinaken zeigte, viel mir auf, wie ähnlich sie der Wurzelpetersilie war. Schneidet man die Pastinake oben am Schopf ab, bekommt man einen schönen Kreis angezeigt, daran wäre wohl zu erkennen, dass es sich um die Pastinake handelt und nicht um die Wurzelpetersilie. So wurde mir der Unterschied erklärt. Ich werde mir das nochmal genauer anschauen ;-)

Nun wollte ich als mal die Pastinake als Kartoffelersatz testen und es sollten "Bratkartoffeln" werden. Ausserdem konnte ich einem Packerl Rosenkohl nicht wiederstehen und der sollte zu den "Bratkartoffeln" serviert werden.



Für die Brat-Pastinaken habe ich verwendet:

Butterschmalz
2 Pastinaken
1 Zwiebel
Schuhbecks Bratkartoffelgewürz (Dose) (Amazon-Link)
etwas Salz

Rosenkohl

Den Rosenkohl putzen, kreuzweise einschneiden und im Salzwasser kochen, bis er bissfest ist. Die Pastinaken hab ich geschält und ca. 3-4mm stark gehobelt. Im Salzwasser gekocht, bis sie bissfest waren. Zwiebel schälen und halbieren und in feine Streifen schneiden. Im Butterschmalz leicht bräunen. Die Pastinaken abgiessen und zu den Zwiebeln geben. Alles zusammen weiter anbraten. Würzen und den gekochten Rosenkohl unterheben und servieren.
Als Tipp: ich werde den Rosenkohl das nächste Mal halbieren.

Die Brat-Pastinaken mit Zwiebeln und Rosenkohl sind ein herrlich bodenständiges Gericht, das durchaus mit Bratkartoffeln konkurrieren kann. Mich hat der Geschmack total überzeugt - es war zudem mein 1. Mal ;-)

Bea 19.09.2014, 16.07| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: SlowCarb | Tags: SlowCarb, kochen, Küche, Gemüse, Saison,

Ich ernte noch...

Meine beiden Tomatenpflanzen kommen nun endlich in die Pötte ;). Ich konnte heute immerhin 5 Tomaten auf einmal ernten! Yesssss.


Bea 10.09.2014, 13.29| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Aus der Küche | Tags: Gemüse, Balkon ,

Wer nicht will,
findet Gründe.
Wer will, findet Wege.
Willkommen in meinem Blog. Ich heiße Beatrice, bin 1962 geboren und mit obigen Motto an der Hand, geht es hier im Blog um gesunde Ernährung in Verbindung mit dem Verlust von überflüssigen Pfunden. Ab und an schreibe ich über Bewegendes (auch Sport genannt) und das ein oder andere Wissenswerte zum Thema Gesundheit. Meine kulinarischen Schöpfungen, die aktuell hauptsächlich in der Ecke SlowCarb angesiedelt sind, darfst du gerne nachkochen und wenn es dir geschmeckt hat, freue mich über dein Feedback.
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